Gesund & Mutter – Hallo mein Name ist Schantall

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Vielleicht habt ihr es am Rande über Instagram oder Facebook mitbekommen: Steve war auf Reha. Er musste total spontan einen 3 wöchigen Rehaufenthalt antreten und wir waren so überhaupt nicht darauf vorbereitet.

Die Tapete hing halb von der Wand, weil wir eigentlich noch zusammen streichen wollten. Flocke, der Dalmatiner litt unter einem gebrochenen Herzen weil er sich mit mir und Aennie wohl zu einsam gefühlt hat und ich war erstmal „alleinerziehend“ mit traurigem Hund und traurigem Kleinkind.
An und für sich absolut machbar mal 3 Wochen zu überbrücken, aber die Schwangerschaft und min. 30 Grad draußen haben mir den Rest gegeben.
Die erste Woche war ich total euphorisch, habe Tapeten entfernt, Wände gestrichen und mir Sandkuchen, Sandkaffee und Sandeis von Aennie servieren lassen.
Dann kam die Hitze und das Chaos.
Während die Kleine zunehmend damit zu kämpfen hatte, dass es ihrem Papa nicht gut geht und er nicht da ist, versuchte ich so einfühlsam wie möglich zu sein.
Wir kuschelten noch mehr und nahmen uns extra viel Zeit zum Dinge erledigen.
Mit zunehmende Hitze sank aber leider meine Geduld.
Der Schwangerschaftsglow von dem immer alle sprechen machte sich deutlich bemerkbar. Ich schwitze sogar beim Blinzeln. Sexy!

Aennies Wortschatz erweiterte sich um „boah ich kann nicht mehr“ und, das wohl wichtigste Wort „Scheiße“.
Ihr fällt die Puppe runter – „scheiße“
Sie läuft gegen den Türrahmen – „scheiße“
Mir fällt ein, dass wir vergessen haben Eier zu kaufen – „scheiße“.
Ich merke – ich bin ein super Vorbild.

Vor ca. einem Jahr hab ich noch gepredigt, dass man sich als Mutter nicht gehen lassen muss.
Jetzt ging ich mit Mogli (nur in Windel und „Haare kämmen was ist das?“) an der Hand einkaufen und  hatte dabei einen gelben, schulterfreien Einteiler mit Alf drauf an (natürlich ohne BH – wer braucht das schon?! Schwerkraft ist sowieso ein Arschloch)  und die „Frisur“ die ich hatte ist wohl das was man als „Assi-dutt“ bezeichnet. Und wann hatte ich eigentlich zuletzt geduscht? Ich sag ja: Sexy!
Der Einkauf zog sich über 2 Std. weil wir einen Einkaufswagen für Kinder mit schieben mussten und es ehrlich gesagt echt schön war ihr dabei zuzusehen wie sie alles entdeckte und versuchte Abläufe zu verstehen.
Blöderweise hatte der Supermarkt die herausragende Idee, ein Kinderkarussell in den Eingang zu stellen und wir hatten ja noch die Eier vergessen.
Einkäufe zum Auto gebracht. Wieder rein. Nochmal 2 Runden auf dem Karussell gedreht.  Schokolade gekauft. Bezahlt. Am Karussell vorbei geschlichen. Nochmal rein, weil wir keine Schokolade kaufen wollten sondern  Eier. 3 Runden Karussell. Beim Bäcker einen Kaffee geholt. Nochmal das Holzpferd auf dem Karussell streicheln und endlich ins inzwischen vollkommen überhitzte Auto.
Natürlich hätte ich mein Kind zwingen können das alles schnell zu machen und meine Macht als Erwachsene ausnutzen können. Mag ich aber nicht.
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Zuhause angekommen erstmal das Chaos aus Puppen und allerlei Kleinteilen gekonnt ignoriert (ok ich bin zweimal drüber gestolpert und habe einen miniatur Trabanten mit dem Kleinen Zeh etwa 50 meter weit geschossen – „scheiße“)
Oberste Priorität war dann, dem hungrigen und inzwischen müden Kleinkind etwas zu Essen zu machen. „Möchtest du gern ein paar Süßkertoffelpommes?“ ae: „Nein, nudeln mit Mais“
So gab es für mich dann auch nur noch den Rest von ihrem selbst kreierten Essen „Nudeln mit Mais“ .. eigentlich echt eine gute Kombination. Aber so nahrhaft wie ein Stück Pappkarton.
Und obwohl wir beide super müde waren, blieb der Mittagsschlaf irgendwie aus.
Migräne, 13 Kilo mehr auf der Waage (Schwangerschaft steht mir – totaaaaaal), Kurzatmigkeit und ständiges Sodbrennen.
Ich fühlte mich gefühlsmäßig ins Wochenbett zurück versetzt und wollte eigentlich nur bemuttert werden.

Dieser Zustand zog sich durch die zweite Woche und der wenige Schlaf, die Hitze und unser seltsames Essverhalten machten sich bemerkbar. Nachdem ich so simpel wie möglich dachte versuchte ich es mal mit Tiefkühlpizza. Danke. Doofe Idee.
Fieses Sodbrennen und ein schlechtes Gewissen waren die Folge.

Bloß nicht vor dem kind einschlafen!Bloß nicht vor dem kind einschlafen!Bloß nicht vor dem kind einschlafen!
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Meine Rettung kam in Form eines tollen Unternehmens – Gesund & Mutter (<- Klick).
Hier wird mit  besten Zutaten und Inhaltsstoffen gearbeitet und es gibt tolle Gerichte, die ihr euch nur noch im Topf erwärmen und dann genießen müsst. Gott was tut das gut!

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QUINOA-BALLS IN TOMATEN-STEW MIT MANGO   was schmeckt das gut! Ich werd verrückt!
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Ihr glaubt gar nicht, was gutes und vollwertiges Essen ausmachen kann. Sonst bin ich da ja sehr dahinter und darauf bedacht was wir zu uns nehmen. Aber für Fälle wie eben dieser es war gibt es Hilfe!
Gottseidank!
Nachdem ich etwas Kraft sammeln konnte ging es auch wieder Bergauf und Mogli und ich konnten die Zeit zu zweit richtig genießen. Nicht, dass mogli das nicht schon ohnehin getan hatte, aber auch ich hatte endlich wieder Energie.
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Ich empfehle euch, wie ihr wisst, hier auf dem Blog nur Dinge die ich wirklich für gut befinde und so möchte ich für Gesund und Mutter unbedingt ein wenig Werbung machen.

Wenn jemand in eurem Bekanntenkreis ein Baby bekommt, noch schwanger ist oder schon Kinder hat könnt ihr hiermit etwas wirklich sinnvolles schenken!
Bitte nicht noch das drölfte Kuscheltier – bemuttert lieber die Mutter (oder natürlich auch den Vater). Ernsthaft, das ist wirklich so viel sinnvoller!
Für Tage, an denen man einfach zu nichts kommt, kann gutes Essen einem echt den Allerwertesten retten und die Gerichte von Gesund und Mutter halten sich (bei mir nicht, sind zu lecker) echt lange!

Die Preise sind absolut fair und man schmeckt die wichtigste Zutat mit raus  – die Liebe die dahinter steckt!

Schaut es euch doch einfach mal an!
https://www.gesundundmutter.de
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Da Steve endlich wieder bei uns ist, bemuttern wir jetzt ihn und ich geh endlich mal in Ruhe duschen!

Übrigens nimmt mich die Kleine in den Arm wenn sie merkt, dass ich ein meine Grenzen komme- streichelt mir über den Rücken und ich flüstere ihr ins Ohr „wir schaffen das schon. Ich liebe dich mein Schatz“  – sie schaut mich an und sagt „Änne mama auch“ und küsst meine Schulter.
Natürlich sitz ich dann da und heul wie ein Schlosshund. Wie könnte ich nicht.
Und um euch davon ein Bild in den Kopf zu brennen: Assi-dutt, dicker Bauch, Schwerkraftbrüste unter Alfs Gesicht, verheultes Gesicht und dabei quinoa-balls in mich reinstopfend aber glücklich!
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In diesem Sinne:
cheers!
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