natürlich Schön!

am

Es ist Sonntag und die Temperaturen sind eindeutig – es ist Herbst und ab jetzt wird es erstmal kälter.
Da mir persönlich zwar noch nicht kalt ist, ich aber eine Frostbeule als Mann habe, wurde die Heizung schon ein paar mal angeschmissen. Ich lauf also im Top rum und Steve mit Wollsocken.
Während mich das nicht sonderlich stört, merke ich, wie meine Haut das ganze Spektakel nicht so toll findet.
Wie ihr vielleicht auf Instagram schon immer mal mitbekommen habt, lege ich Wert auf natürliche Pflege für meine Haut und meine Haare.
Die Haut nimmt die Produkte die ihr auftragt nämlich auf und der Gedanke, dass sie somit quasi mit isst was ihr da drauf schmiert ist irgendwie verrückt.
Ich habe jahrelang alles mögliche getestet. Hab mich von schönen Verpackungen leiten lassen und irgendwelchen kuriosen Werbungen oder Empfehlungen beeinflussen lassen.
Meist sind die Produkte in Plastik verpackt und mit fragwürdigen Zusätzen versehen, die man eigentlich meiden möchte. Dazu zählen zum Beispiel Stoffe, die Hormone imitieren, oder die sogar krebserregend oder allergieauslösend sind.

Meine Haut hat das Ganze sehr schwankend angenommen. Sie war nie gut und nie schlecht. Immer irgendwas dazwischen. Aber eben nicht so wie ich mir das erhofft hatte.
eine Begleiterscheinung waren aber fiese migräneähnliche Kopfschmerzen die ich mit Verzicht inzwischen in den Griff bekommen habe.
Während ich mich immer wieder gern an eigenen Gemischen aus der hauseigenen Küche erfreute habe ich so allmählich die richtige Pflege für mich entdeckt.
Und das Tolle ist, ich kann sie im Bad und auch in der Küche verwenden. Alle Zutaten die ich brauche sind auch zum Essen!
Für den Weltretter in mir der perfekte Gedanke – weniger Produkte = weniger Müll!
Und für den Chaoszwerg in mir auch super – weniger Produkte = weniger Sachen stehen herum.

Mit Kleinkind super lösbar, weil wir beim Mischen der Masken oder Cremes Hexenküche spielen können und es ihr unfassbar viel Spaß macht die verschiedenen Zutaten so auf spielerische Weise kennen zu lernen.

Aber genug gequatscht – gehen wir ans Eingemachte.
Als vorab Anmerkung möchte ich euch noch sagen, lasst euch nicht vom Preis abschrecken. Wenn man es hochrechnet kommt ihr wirklich sehr viel günstiger als mit Pflege aus der Drogerie.

Nummer 1 auf meiner Liste ist Oliven-Öl:

Ein gutes natives Olivenöl darf bei mir nicht fehlen! Weder in der Küche noch im Bad.
Dass Olivenöl sowohl von innen wie auch von außen gesunde Wirkstoffe spendet, ist in den Mittelmeerländern, wo die Olive zuhause ist, schon lange bekannt.
Ich lege Wert auf ein Olivenöl aus biologischem Anbau und außerdem muss das Öl kaltgepresst sein.
Keine Angst davor, dass eure Haut davon zu fettig wird. Olivenöl spendet Feuchtigkeit und durch seinen hohen Vitamin E Gehalt macht es die Gesichtshaut geschmeidig und elastisch.
Beugt also auch optimal Falten vor!
Selbst auf kleinen Wunden aufgetragen entfaltet Olivenöl eine heilende Wirkung. Es hilft beim Kurieren kleinerer Hautirritationen und wird in vielen Ländern als zusätzlicher Schutz gegen die gefährliche UV-Strahlung der Sonne verwendet.
Da Olivenöl leicht desinfizierend wirkt, wird es oft gegen Pickel und Ekzeme eingesetzt.

Verwendung:

Ich nehme Olivenöl hauptsächlich zum Reinigen. Ein paar Tropfen auf ein Wattepad und damit über das Gesicht streifen.
Anschließend wasche ich mit klarem Wasser mein Gesicht und klopfe mit den Fingern noch ein paar Tropfen Olivenöl in die Haut ein. So eine kleine Gesichtsmassage wirkt auch toll bei leichten Kopfschmerzen.
Am besten zieht das Öl ein wenn die Haut noch leicht feucht ist.

Das mache ich täglich morgens und abends.

Nummer 2 auf meiner Liste ist Manuka Honig (am besten ab MGO 400 aufwärts):

zusammen mit dem Olivenöl kann man da eine ganz tolle Gesichtsmaske machen. Weiter unten erfahrt ihr dazu mehr.
Manuka-Honig wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze und  ausserdem antiseptisch, antioxidativ und wundheilend. Manuka-Honig kann sogar Karies bekämpfen.
Der Honig  stammt aus dem Blüten-Nektar des neuseeländischen Manuka-Strauches (verwandt mit dem des australischen Teebaums).
Honig wurde ja bereits in vielen hoch entwickelten Kulturen als Heilmittel verwendet.
Manuka-Honig ist aber ein ganz besonderer Honig. Seine Heilkraft übertrifft die aller anderen um ein Vielfaches. Seit Jahrhunderten wird er von den Ureinwohnern Neuseelands innerlich wie auch äusserlich zu medizinischen Zwecken eingesetzt.
Man kann einen Löffel Manuka-Honig im Mund zergehen lassen wenn man Halsschmerzen oder andere Erkältungserscheinungen hat. Auch bei Magen- oder Darmbeschwerden ist der Honig einsetzbar. (Diabetiker bitte erst richtig informieren)

Die antibakterielle Aktivität des Manuka-Honigs wird mit Hilfe des MGO-Gehaltes angegeben. MGO steht für Methylglyoxal und bezeichnet den Hauptwirkstoff im Honig.

Der Honig ist im Vergleich natürlich sehr teuer, aber er darf bei uns im Haus einfach nicht fehlen!
Für die Gesichtspflege nehme ich einen mit einem MGO von 250 und zur inneren Anwendung einen mit einem MGO von mindestens 400.

Verwendung:

da es in diesem  Beitrag um die Pflege geht, erzähle ich euch davon.
Ich vermische 1TL Manuka-Honig mit 1/2 TL Olivenöl und ein wenig Kurkuma – gebe die Mischung für 5-10 Sekunden in die Mikrowelle oder ins Wasserbad um sie gut zu vermischen.
Das trage ich dann so warm wie möglich (bitte vorher Temperatur testen!) auf mein Gesicht und den Hals auf und lasse es 10 Minuten einwirken.
Anschließend mit warmen Wasser abwaschen und das Gesicht mit etwas Olivenöl massieren.
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Die Lippen und auch die Haare dürfen gern mit eingeschmiert werden!
Ich verwende die Mischung regelmäßig als Kur für meine Haare – gerne auch mal über Nacht.

Kurkuma:
„In der ayurvedischen Medizin hat die Gelbwurz bereits eine sehr lange Tradition als Naturheilmittel für eine porentiefe Hautreinheit.
Die Inhaltsstoffe wirken anti-entzündlich und sind ein reines pflanzliches Antioxidans, das der frühzeitigen Hautalterung entgegenwirken kann.
Die Hautgesundheit ist immer auch abhängig vom Kollagengehalt, Kurkuma hat durch seinen stimulierenden Effekt auf die Kollagenbildung direkten Einfluss auf die Neubildung des Unterhausbindegewebes.“

Ich verwende Kurkuma gern in Gesichts- oder Haarmasken.

Apfelessig:

Ja, es riecht etwas unangenehm. Ich weiß. Und Steve und auch Aennie beschweren sich regelmäßig über die stinkende Mau 😀
Aber der Geruch verfliegt !
Er reinigt nicht nur die Haut auf sanfte Weise, sondern ist auch als Pflege zu empfehlen.
Besonderes bei unreiner und fettiger Haut kann er verdünnt Abhilfe schaffen. Aber auch jeder andere Hauttyp profitiert von der durchblutungsfördernden Reinigung, die die Haut erfrischt und gleichzeitig ein strafferes Gefühl gibt.

Ich mische zwei oder drei Esslöffel Essig mit einem Liter Wasser.
Trage das ganze nach der Reinigung mit einem Waschlappen oder Wattepad auf und verreibe es sanft.
Das kann man wunderbar machen, bevor man die Haut mit Olivenöl versorgt.

Euch sind bei der Pflege eurer Haut kreativ gesehen eigentlich keine Grenzen gesetzt!

Um nicht zu viel in diesen Blogbeitrag zu packen, bleibe ich bei meinen aktuellen Favoriten.
Es gibt aber noch so viel, dass ihr zur Pflege verwenden könnt. Gern verrate ich euch da immer mal ein paar tolle Tipps.
Fürs erste möchte ich es aber dabei belassen.

Kommt gut durch die kalte Jahreszeit!

Mau

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. wirklich natürlich schön …

    ein *supersüßes* Gesicht …

    Gefällt mir

      1. avec plaisir …

        mir ging das Herz auf … bei dem Anblick …

        Danke dafür …

        Gruß … auch an den Glückspilz von Ehemann (Frostbeule)

        André

        Gefällt 1 Person

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